Wenn von „Manolos“ die Rede ist weiß so ziemlicher jeder wer und vor allen Dingen was gemeint ist. Denn seitdem sich Sarah Jessica Parker in „Sex in the City“ als leidenschaftliche Manolo-Blahnik-Schuhe-Sammlerin entpuppt hat, sind Manolos längst nicht mehr irgendwelche teuren Designerschuhe, sondern ein Synonym für Frauenträume und High Heels.

Zum Glück überredete Diana Vreeland, die ehemalige Chefredakteurin der US-Vogue, den damals 27-Jährigen Manolo Blahnik sein Zeichentalent zu nutzen um Schuhe zu entwerfen. Es wäre kaum vorstellbar was die Modewelt heutzutage ohne die kunstvollen Entwürfe von Herrn Blahnik wäre. „Sex in the City“ wäre nicht „Sex in the City,“ Kirsten Dunst nicht Sofia Coppolas Marie Antoinette und Nicole Kidman sicherlich nicht so überzeugend in ihrer Rolle in Moulin Rouge.

In den achtziger und neunziger Jahren galten „Manolos“ noch als Geheimtipp, mittlerweile sind sie ein Massenphänomen, das der Designer selbst mit Skepsis betrachtet: Für ihn ist es völlig unverständlich, dass Frauen stundenlang vor seinen Stores warten um sich ihre Schuhe von ihm persönlich signieren zu lassen. Wir verstehen das und gartulieren dem spanischen Designer deswegen heute zu seinem 66. Geburtstag, wünschen ihm alles Gute und noch viele, viele neue Ideen für High Heels.

Laura

One Response to “Manolomania”

  1. christoph Says:

    …was genau macht kirsten dunst zu sofia coppolas marie antoinette? marie antoinette war ja die verschwendungssüchtige frau des frz. königs und wurde im zarten alter von 38 mittels der guillotine enthauptet. ich kenne kirsten dunst nur aus ihren kinofilmen - ist sie auch verschwendungssüchtig und auf dem weg zum schafott? oder wie?

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