Berlin Fashion Week A/W 2012/13: Dont shoot the Messengers mit fantastischem Materialmix

Januar 19, 2012

Eine unerwartete Mischung offenbart sich , wenn man von dem aus Berlin stammenden Label Dont shoot the Messengers hört. Die Kanadierin Gilpin und der Neuseeländer Kyle Callanan sind die kreativen Köpfe hinter dem 2009 gegründeten Label. Einflüsse aus drei verschiedenen Kontinenten treffen aufeinander, vereinen sich und verschmelzen zu verführerischen Kollektionen. In dieser Saison präsentiert Dont shoot the Messengers die kommende Herbst/Winter Kollektion im Studio auf der Mercedes Benz Fashion Week Berlin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Besondere am Studio ist die persönliche Note, die jeder Designer seiner Präsentation verleihen kann. Ob Installation, sich drehendem Podest oder kurzem Catwalk ist den Vorstellungen des jeweiligen Designern keine Grenzen gesetzt. Für Ihre Präsentation entschieden sich Gilpin und Callanan für eine Installation in Form von Podesten, auf denen abwechselnd die Models die Kreationen präsentierten. Diese Kollektion ist durch den auf einer Insel in Indonesien lebenden Stamm der Mentawai inspiriert. Diese pflegen in langer Tradition die Tätowierung ihres kompletten Körpers in Form von klaren Linien. Dieses spiegelt sich auch in den gezeigten Stücken wieder. Klare Schnitte und wenig Verspieltheit sind die Markenzeichen dieser Kollektion. Besonders schön ist der Materialmix in Form von Leder, Wolle, Cashmere und Seide. Faszinierend war auch die Verarbeitung von dünnen Lederbändern zu corsagenartigen Kreationen, die die Form des Körpers unterstreichen und die teilweise trist wirkenden Schnitte beleben und aufbrechen. Mein Lieblingsstück ist dabei eins schwarzer Mantel in Wolle mit weitem, hochgestelltem Kragen. Eine wunderbare Farbpalette in Schwarz, Creme, Gold und Nachtblau runden diese absolut gelungene Kollektion ab.

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