Archiv von ‘Entwicklung’ Kategorie

Mittwoch, Dezember 31st, 2008

Wir wünschen allen Blog Lesern und FashionFreax Mitgliedern einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Feiert schön, lasst es krachen und nach dem Du mit einem schönen Kater aufgestanden bist, freut sich die Community auf Dein Silvester Outfit ;)

Seit gespannt auf Neues! In den nächsten Wochen werden wir einen Designer Wettbewerb starten. Viel Spaß beim voten und gewinnen!

Bis bald!
Uli

Donnerstag, Dezember 4th, 2008

Modedesigner waren fleißig und haben ihre Herbst/Winter Kollektion in die Läden gebracht. Auch wir waren nicht untätig und haben das Community Feedback genutzt um eine neue Version von FashionFreax zu starten. In den nächsten Tagen wird das neue Design online sein! Also entschuldigt bitte bis dahin, wenn die Seite etwas länger lädt oder nicht erreichbar ist. Leider müssen wir kurzzeitig die Gruppen entfernen, aber sie kommen bald wieder - die ganzen Inhalte sind gespeichert!

In nächster Zeit werden weitere Module hinzukommen. Also lohnt sich der regelmäßige Besuch auf jeden Fall. Falls ihr für den Newsletter angemeldet seid, werdet ihr natürlich über jede Änderung informiert.

Viel Spaß mit dem neuen Look. Über Feedback freuen wir uns!

Euer FashionFreax Team

Freitag, November 28th, 2008

Wenn von „Manolos“ die Rede ist weiß so ziemlicher jeder wer und vor allen Dingen was gemeint ist. Denn seitdem sich Sarah Jessica Parker in „Sex in the City“ als leidenschaftliche Manolo-Blahnik-Schuhe-Sammlerin entpuppt hat, sind Manolos längst nicht mehr irgendwelche teuren Designerschuhe, sondern ein Synonym für Frauenträume und High Heels.

Zum Glück überredete Diana Vreeland, die ehemalige Chefredakteurin der US-Vogue, den damals 27-Jährigen Manolo Blahnik sein Zeichentalent zu nutzen um Schuhe zu entwerfen. Es wäre kaum vorstellbar was die Modewelt heutzutage ohne die kunstvollen Entwürfe von Herrn Blahnik wäre. „Sex in the City“ wäre nicht „Sex in the City,“ Kirsten Dunst nicht Sofia Coppolas Marie Antoinette und Nicole Kidman sicherlich nicht so überzeugend in ihrer Rolle in Moulin Rouge.

In den achtziger und neunziger Jahren galten „Manolos“ noch als Geheimtipp, mittlerweile sind sie ein Massenphänomen, das der Designer selbst mit Skepsis betrachtet: Für ihn ist es völlig unverständlich, dass Frauen stundenlang vor seinen Stores warten um sich ihre Schuhe von ihm persönlich signieren zu lassen. Wir verstehen das und gartulieren dem spanischen Designer deswegen heute zu seinem 66. Geburtstag, wünschen ihm alles Gute und noch viele, viele neue Ideen für High Heels.

Laura

Mittwoch, November 26th, 2008

Laut Alter&Kiss wird das Jahr 2009 das Jahr der „Global Royals,“  die von Shanghai über New York, Paris und Budapest  bis nach London als Trendsetter gelten werden.

Alter&Kiss, 1829 gegründet, war einmal eines der bedeutsamsten Modehäuser in Europa. Sie entwarfen exklusive Kleidung für die High Society und sogar  für die Königsfamilie aus Wien.

Kürzlich wurde das Label gerelaunched und wir dürfen uns auf nächstes Jahr  freuen – denn Alter&Kiss wird eine Casualwear-Kollektion herausbringen, die von „Global Royals“ für „Global Royals“ entworfen wurde. Jungdesigner und Absolventen der besten Modeschulen wie der Central St. Martins ließen ihrer Kreativität freien Lauf und designten eine  moderne, verspielte Kollektion, die von den 30er Jahren inspiriert wurde.

Für die Kollektion bleibt Alter&Kiss seinen Maßstäben treu und benutzt ausschließlich chinesische Seide, die aus der Provinz Jiangxi stammt. Alter&Kiss wird online und in ausgewählten Stores in Europa, Amerika und Asien erhältlich sein.

Wer zu den „Global Royals“ gehören möchte, kann sich auf www.alterkiss.com schon einmal einen Vorgeschmack holen! 

Laura

Mittwoch, November 26th, 2008
fashionfreax

fashionfreax

Deutsche Startups berichtet exklusiv über das neue Redesign. In den nächsten Tagen wird sich unsere Community in einem neuen Outfit präsentieren. Die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit lag uns dabei besonders am Herzen. Ich hoffe euch gefällt das neue Layout. Jetzt geht es gleich zum lustigen Startup Wintergrillen hier bei uns im Haus ;) Ich bin gespannt auf eurer Feedback. Schaut vorbei, bald ist es soweit: http://www.fashionfreax.net

Uli

Mittwoch, November 19th, 2008

Dass wir gestern über Biobaumwolle und Fair Trade berichtet haben, ist nicht rein zufällig so gewesen, sondern hatte einen bestimmten Grund: Mahret und Kathrin, die für den Otto-Mode-Blog “Two For Fashion” schreiben, haben nämlich die Green Glamour Blogparade ins Leben gerufen. Das heißt, alle Modeblogs sollten an einem bestimmten Tag einen Beitrag zum Thema Green Glamour posten. Dieser bestimmte Tag war gestern. Und weil wir dachten, dass Green Glamour eine gute Initiative ist, um das Thema umweltbewusster Mode an möglichst viele Leser zu bringen, nahmen wir prompt daran teil.

Es ist tatsächlich so, dass umweltbewusstes und ökologisches Handeln längst auch in der Modewelt angekommen ist. Vegane Schuhe und Pullover aus 100%-iger Biobaumwolle haben längst nichts mehr mit müsliessenden Atomkraftgegner in Birkenstocks zutun, sondern sind mittlerweile Trend. Sogar H&M bietet eine Organic-Cotton-Kollektion an, die modisch mithalten kann.

Das ist eine positive Veränderung, die sich hoffentlich nicht nur als kurzfristiger Trend entpuppt, der in der nächsten Saison schon wieder völlig out ist.

Was andere Modeblogs gestern zu diesem Thema geschrieben haben, könnt ihr auf Two For Fashion lesen!

Viel Spaß beim Lesen und beim Kauf eures eures nächsten T-Shirts, das hoffentlich Fair Trade gehandelt wurde und aus 100% Biobaumwolle besteht!

Laura

Dienstag, November 18th, 2008

1976, nach einer Hungersnot in Bangladesch, stellte Muhammad Yunus sich die Frage wie er der Einkommensschwachen Bevölkerung in seinem Land helfen kann. Anstatt armen Menschen wohltätige Spenden auszuzahlen, kam Yunus zu dem Entschluss Bedürftigen zu helfen, indem man ihre Geschäftsideen finanziert. 1983 gründete er schließlich die Grameen Bank, die Minikredite an Mittellose vergibt.

Mittlerweile ist Muhammad Yunus 68 Jahre alt und auch in der Modebranche ein fester Begriff. Zumindest bei Martin Höfeler und Anton Jurina. Die beiden Kölner haben sich während ihres VWL-Studiums nämlich von ihm inspirieren lassen und sich ganz nach seinen Vorstellungen dafür entschieden, ein Geschäftsmodell mit sozialem Hintergrund zu realisieren. 2007 gründeten sie armedangels, ihr eigenes Modelabel, für das sie nur 100 Prozent ökologisch angebaute Baumwolle aus fairem Handel verwenden.

 

In einem Interview mit fashionfreax, gibt Martin uns einen Einblick in seine Arbeit und Bemühungen die Welt so gut er kann zu verbessern.

 

Wie seid ihr auf die Idee gekommen T-Shirts und Sweater aus 100 Prozent Biobaumwolle herzustellen?

Als wir uns näher mit der Modebranche beschäftigt haben, mussten wir relativ schnell feststellen wie miserabel die momentanen Herstellungsbedingungen sind. Unsere erste Idee war es ein T-Shirt-Portal in Verbindung mit einem Charity-Projekt zu gründen: Das hat sich dann während unserer Recherchen und einer Schreckensmeldung nach der anderen allerdings weiterentwickelt. Nachdem uns klar war wie pervers der Baumwollanbau, die Umweltverschmutzung, der Preiskampf und die Löhne sind, wollten wir kein Produkt mehr verkaufen, das zwar zu einer Spende beiträgt, aber unter miserablen Bedingungen produziert wurde. Also haben wir uns gefragt, was wir an diesen Zuständen verändern können. So sind wir auf Biobaumwolle und Fairtrade gestoßen.

 

Und wo lasst ihr armedangels produzieren?

Generell wollen wir dort produzieren wo die Produktionsbedingungen schlecht sind, um Baumwollbauern ein angemessenes Einkommen zu sichern. Wir haben uns für Indien entschieden. In Indien ist das Thema Biobaumwolle schon seit Jahrhunderten bekannt, weil es dort die typische Art und Weise des Baumwollanbaus ist. Eigentlich hatten wir das Ziel unsere gesamte Produktion in Indien zu belassen, aber als kleines Label wird dir das sehr schwer gemacht.

 

Hast du denn das Gefühl, dass Biobaumwolle und Fairtrade ernstgenommene Themen in unserer Gesellschaft sind?

In den Medien sind Biobaumwolle und Fairtrade ja schon lange ein Thema. Aber ob die Message auch schon richtig beim Konsumenten angekommen ist – da bin ich mir nicht so sicher. Aber wir versuchen alles, damit sich gerade das ändert. Unser großes Ziel ist es das Verhältnis zu drehen: das nicht mehr 98Prozent und mehr Baumwolle auf konventionelle Art angebaut werden, sondern das Menschen umdenken und sich darüber bewusst sind wo Produkte herkommen und wie sie hergestellt werden. So, dass irgendwann nur noch 90 oder sogar 80 Prozent konventionell hergestellt werden.

 

Hat sich seit Beginn eurer Arbeit die Einstellung gegenüber Biobaumwolle geändert?

Ja, definitiv. Unser aller Ziel sollte aber sein, dass diese Art der Produktion irgendwann massentauglich ist. Deswegen finde ich es auch gut, dass C&A mittlerweile Biobaumwolle anbietet. C&A ist der größte Abnehmer für Biobaumwolle weltweit. Das ist einfach eine positive Veränderung! 

 

 

Laura 

Two for Fashion: Blogparade - Green Glamour

Mittwoch, November 12th, 2008

Wer das Glück hat in Berlin zu leben, muss sich in nächster Zeit dringend auf die Tauentziehenstraße begeben: Peek&Cloppenburg präsentiert in seinen Schaufenstern aktuelle und historische Pierre Cardin-Modelle. Letzte Woche war der 86-jährige Modeschöpfer sogar höchst persönlich im Haus und hat sich den Fragen neugieriger Kunden gestellt.

Pierre Cardin, der 1950 sein eigenes Haute-Couture-Atelier eröffnete, ist vor allen Dingen für seine symmetrischen Schnitte und synthetischen Materialien bekannt. Er gilt neben Paco Rabanne und André Courrèges als Erfinder der futuristischen Mode. Außerdem präsentierte er 1959 als erster Couturier eine Prêt-à-porter-Kollektion und verstörte damit die Modewelt.

Dienstag, November 11th, 2008

Nur noch zwei Mal schlafen, dann ist es endlich soweit: H&M verkauft in exklusiven Stores die Kollektion, die Rei Kawakubo, die Gründerin und Designerin von Comme des Garçons, für das schwedische Modeunternehmen entworfen hat. 

Wer stolzer Besitzer eines Artikels dieser Kollektion sein möchte, sollte entweder sehr früh aufstehen oder vor einer der ausgewählten H&M-Filialen zelten. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die H&M- Kooperationskollektionen mit Designern immer schnell vergriffen sind. Beispielsweise waren viele Kleider der Roberto Cavalli-Kollektion im letzten Jahr schon kurz nach Ladeneröffnung ausverkauft. 

Comme des Garçons blieb während der Zusammenarbeit mit H&M seinem Stil treu: viel Schwarz, viel Dunkelblau, viele Punkte, viele flache Schuhe. 

In welchen Filialen ihr die Kollektion kaufen könnt seht ihr auf der Homepage von H&M !

Laura

Donnerstag, November 6th, 2008

Barack Obama ist nicht nur der neue und erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, sondern auch ein Vorbild für die Modewelt. Stars wie Sarah Jessica Parker, Madonna oder Halle Berry tragen stolz Obama-Buttons und Shirts. Außerdem lassen sich viele Designer von ihm inspirieren.  Sonia Rykiel, Vera Wang oder Jean Charles de Castelbajac zeigten auf ihren Schauen Kleider und Pullover, die entweder den Präsidenten selbst oder die mittlerweile längst bekannten Worte: “Yes we can!” auf  der Brust tragen.

Laura

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